Unser Unternehmen

Grundsätze

Regionale Produkte

Unser Fokus liegt klar auf regional – auch Bio.

Allergenfreies Kochen

Zutaten ohne Gluten, Laktose und andere.

Kräuter

Natürlicher Geschmack – aus Überzeugung.

Wer ist Marcus Beran?

Ich heiße Marcus Beran und bin 1991 geboren. Meine Heimat ist Obererthal, ein Stadtteil von Hammelburg, der ältesten Weinstadt Frankens.

Eingeschult wurde ich im September 1996 in der Grundschule Hammelburg. Nach 4 Jahren wechselte ich an die Hauptschule Hammelburg, die ich 2006 mit dem Qualifizierten Hauptschulabschluss abgeschlossen habe. Schon lange vor meinem Abschluss war mir klar, was meine berufliche Zukunft sein wird: Ich wollte auf jeden Fall mit Lebensmitteln arbeiten.

So machte ich von 2006-2009 in der Landmetzgerei Richard Kleinhenz GmbH in Unterleichtersbach eine Ausbildung zum Fleischer, was allerdings anfangs nur als Übergangslösung gedacht war, da ich für die Kochausbildung ja leider noch zu jung war. Dafür bin ich im Nachhinein sehr dankbar, denn ich hatte nicht nur viel Spaß, sondern schloss diese auch mit überragendem Erfolg ab.

2007 hatte ich außerdem die Möglichkeit an einem französischen Schüleraustausch der Berufsschule teilzunehmen. In den 3 Wochen in Frankreich lernte ich sowohl die Landschaft und Kultur Frankreichs kennen und konnte außerdem in einem französischen Fleischerbetrieb arbeiten und in einer Gastfamilie leben.

Nach langem Hin und Her wurde bei mir im Februar 2007 die Diagnose Zöliakie gestellt.

Als gerade einmal Jugendlicher wollte ich das natürlich erstmal nicht wahrhaben und versuchte einfach weiterzuleben wie davor. Da es mir dadurch natürlich immer schlechter ging, kam ich irgendwann auf Kur, was für mich wie eine „Schocktherapie“ war. Dort hatte ich keine andere Wahl: Ich musste mich mit dem Thema auseinandersetzen und lernte andere Zöliakie-Betroffene kennen, die z.T. einen längeren Leidensweg hinter sich hatten. Mein Leben änderte sich und ich wurde Teil der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V.! Zuerst war ich Teilnehmer bei einer Jugendfreizeit, dann engagierte ich mich von 2009 – 2012 im Jugendausschuss der DZG und leite bis heute einige Seminare und Freizeiten wie z.B. die Skifreizeit.

Im Sommer 2007 nahm ich erstmals an einem Lehrlingswettbewerb des Fleischerhandwerks in Würzburg teil. Die Aufgabe war das Fertigen eines rollierten Bratens nach bestimmten Vorgaben, mit welchem ich nach fleißigem Üben auf Anhieb den 2. Platz erreichte.

Mit meiner Lehrlingspartnerin machte ich im Frühjahr 2008 an einem Berufsschulwettbewerb, der auf dem SÜFFA Gelände in Stuttgart ausgetragen wurde mit und wir erhielten für unsere Arbeiten die Goldmedaille.

Im Sommer 2009 nahm ich wieder am Lehrlingswettbewerb in Würzburg teil und erreichte den 3. Platz.

Nach meiner erfolgreichen Gesellenprüfung stand fest, dass ich als Innungsbester diese auf dem Kreiswettbewerb in Würzburg vertreten durfte. Hier bestanden die Aufgaben u.a. aus dem Zerlegen eines halben Schweins und dem Fertigen 2er Platten bis hin zum Herstellen einer Pastete. Dort erreichte ich den 1. Platz und qualifizierte mich so für die Bayrische Meisterschaft.

Diese fand 4 Wochen später in Augsburg statt und forderte mich mit natürlich stärkerer Konkurrenz und zwei weiteren Disziplinen. Doch auch diesmal belegte ich sogar deutlich den ersten Platz.

Als Vertreter Bayerns war ich ein paar Wochen später bei der Deutschen Meisterschaft der Fleischerjugend am Start, wo ich sogar den ganzen Wettbewerb vom Bayerischen Fernsehen begleitet wurde. Als ich aus diesem Wettbewerb auch noch als Gewinner hervorging, war ich überglücklich und stolz zugleich.

Somit stand fest, dass ich zusammen mit dem Zweitplatzierten aus Deutschland auf dem Europacup vertreten durfte, welcher auf dem Messegelände der IFFA in Frankfurt ausgetragen wurde. Dafür war nochmal einiges an Disziplin und Perfektion gefragt, welche ich dann bewies und somit am Schluss einen stolzen 2. Platz belegen konnte. Damit kann ich mich nun „Vize-Europameister der Fleischerjugend“ nennen.

Für die großartige Unterstützung möchte ich mich hiermit nochmal ganz herzlich bei meinen Eltern, meinem Ausbilder zum Fleischer Herrn Kleinhenz, meinem Ausbilder zum Koch Herrn König sowie dem Hoteldirektor des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau bedanken. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen und ich hätte nie diese wertvollen Erfahrungen gesammelt!

2009 startete ich nun meine Ausbildung zum Koch im Dorint Resort & Spa Bad Brückenau.

Durch die verkürzte Lehrzeit kochte ich mich schon im Juli 2011 zum „Commi de cuisine“. Eine wundervolle Erfragung mit wirklich tollen Menschen, die mich – nicht nur fachlich, sondern auch menschlich – sehr geprägt haben. Ich bedanke mich für diese Zeit noch heute v.a. bei meinem Ausbilder Herrn König, der mir damals trotz der Zöliakie die Chance gegeben hat, den Beruf des Kochs zu erlernen!

Gleich nach der Kochausbildung hatte ich die Möglichkeit einem Sternekoch in Kaiserslautern über die Schulter zu schauen, ja sogar selbst Hand anzulegen. Bei Peter Scharff, Kulinarische Kompetenz, konnte ich viel Sterneluft schnuppern. Aus privaten Gründen kehrte ich im November 2011 in meinen früheren Lehrbetrieb, die Landmetzgerei Richard Kleinhenz GmbH, in meiner Heimat zurück.

Im Dezember 2012 machte ich mich schließlich als Mietkoch selbstständig. Ich konnte so viele verschiedene Menschen und Betriebe kennen, was mich u.a. zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Was ich in dieser Zeit vor allem gelernt habe ist: Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich die Nächste.

Außerdem engagiere ich mich auch seit langen beim Roten Kreuz: Sowohl als Jugendschwimmtrainer bei der  Wasserwacht als auch beim Jugendrotkreuz im Bereich der Schulsanitäter und bei jährlichen Zeltlager. Bei der Bereitschaft bin ich ausgebildeter Feldkoch für den Katastrophenfall und auch Sanitäter.

Im Dezember 2011 gründete ich das Unternehmen „cenaticus“, mit dem ich alleine als Caterer und Mietkoch angefangen hatte. Dies wurde so gut angenommen, dass ich mir eine Küche zur Produktion suchen musste, welche ich in Schlüsselfeld fand. Im dortigen ADAC-Fahrsicherheitszentrum übernahm ich somit im Dezember 2012 das Restaurant „S-Kurve, von wo aus das Unternehmen rasch auf 10 Mitarbeiter wuchs. Im Juli 2014 eröffnete ich zusätzlich das Speiselokal zum „Schwarzen Bock“ in Hassloch bei Wertheim. Gemeinsam mit meinem Team machte ich nebenbei auch Caterings für die verschiedensten Kunden: Privatpersonen aber auch Firmen wie zum Beispiel Mercedes Benz, Porsche, ZF, Kurtz Ersa GmbH, Concorde oder Weinbauverein Hammelburg.

Außerdem absolvierte ich im Frühjahr 2014 in der bekannten Fleischerakademie in Augsburg auch meinen Fleischermeister mit Erfolg. 2014 sammelte ich auch auf dem 2. größten Volksfest in Bayern, dem Gäubodenfest in Straubing, eine Menge Erfahrung im Bereich Volksfeste und Gemeinschaftsverpflegung.

Im Oktober 2014 musste ich mir eingestehen, dass ich mir körperlich, aber vor allem auch seelisch, zu viel zugemutet habe und musste somit von heute auf morgen alle Aktivitäten einstellen. Ich suchte nach Empfehlung einen Arzt auf, der bei mir depressives Burnout feststellte. Meine gesundheitliche Verfassung war zu diesem Zeitpunkt einfach katastrophal. Mit nur 23 Jahren spürte ich plötzlich meine Beine nicht mehr, nachts in Ruhe schlafen war unmöglich, beim Fahrradfahren und sogar Spazieren gehen kam ich nach wenigen Minuten an meine körperliche Grenze. Mit 23 Jahren hatte ich so viel erreicht und plötzlich alles verloren.

Erst mit ärztlicher Hilfe und nach 8 Wochen Schlaf und Ruhe, kam langsam Verständnis für mich selber auf. Mein Glück war mal wieder, dass ich die richtigen Menschen zur richtigen Zeit kennen gelernt habe, welchen ich sehr dankbar bin! Mehr als 6 Monate brauchte ich, bis ich mich zurück ins Leben gekämpft habe und (zumindest bedingt) arbeitsfähig war.

Dadurch, dass viele Menschen hinter mir stehen und mich tatkräftig unterstützen, habe ich sowohl persönlich als auch beruflich neuen Mut gefasst! So orientiere ich mich neu und knüpfe an meine Prinzipien und meine Philosophie an. Den Bereich Allergene und Unverträglichkeiten sehe ich deshalb als Berufung und Herausforderung. Sich selbst darin verwirklichen zu können und anderen dabei zu helfen, ist jedes Mal eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin…

Referenzen

Marcus Beran

Der ausgebildete Koch und Metzgermeister ist nicht nur selbst betroffen von Zöliakie, sondern durch sein umfassendes Wissen Ihr kompetenter Partner und Ansprechpartner für dieses Thema. Buchen Sie ihn als Showkoch, Seminarleiter oder nehmen Sie an einem seiner Kochkurse teil.

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